Das Magazin für clubfreie Golfer:innen

Duvenhof - ein Paradies für Golfende
Bild: Foto: Golfanlage Duvenhof
12.03.2025 / Platzporträt
Golfanlage Duvenhof
Golf zu jeder Jahreszeit, das ist auf der außer nach Sintfluten ganzjährig bespielbaren Golfanlage Duvenhof bei Willich kein Problem und macht echt Spaß.
Autor:in: Monica Deniers
Die großzügigen Übungsanlagen und die beiden voneinander unabhängigen Plätze (9 und 18 Löcher) stellen Golfer:innen aller Spielstärken vor spannende Herausforderungen – und halten für Mitglieder der VcG attraktive Greenfee-Angebote für den 9-Löcher- und den 18-Löcher-Platz bereit.
Kein Stau in Willich
„Duvenhof – das Paradies für Golfer“: Die auch heute noch genutzte Ergänzung geht zurück auf Hans Koen, den Initiator der Golfanlage. Der ärgerte sich, dass er zu Zeiten seltener Spielmöglichkeiten zum Golfen bis an die niederländische Grenze fahren musste. Und es störte ihn, dass der Sport damals nur einem eingeschränkten Personenkreis offenstand. Mit dem Course nahe seiner Heimat hat er sein „Paradies für [alle] Golfer“ erschaffen.
Gute Lage
„Willich“, da fällt vielen Autofahrenden sofort „Schiefbahn“ und die früher häufig kombinierte Nennung in den Verkehrsmeldungen ein, denn der Abschnitt zwischen zwei Autobahnkreuzen war lange Zeit wegen seiner Staus berüchtigt. Das ist weitgehend Geschichte, geblieben ist die gute Erreichbarkeit von Stadt und Golfplatz im Viereck zwischen A44, A52 und A57.
Gute Organisation
Ein Blick auf die Website klärt die meisten Fragen und lässt Vorfreude aufkommen, denn du kannst schon vorab alle 27 Bahnen per Grafik und Überflug auf dich wirken lassen. Um Staus auf dem Abschlag zu vermeiden, wird für beide Plätze eine Startzeit benötigt. Das erledigst du online (PC-Caddie) oder telefonisch. Ein Tipp von Geschäftsführer Michael Kerkhoff: Auch wenn online zu gefragten Terminen (zum Beispiel am Wochenende) keine Zeitfenster mehr offen sind, findet sich eventuell bei telefonischer Anfrage im Sekretariat noch ein Plätzchen.
Herzlich willkommen
Empfang und Pro-Shop liegen links an der Gastronomie vorbei etwas versteckt an der Rückseite der Driving Range. Die dort erhältlichen Scorekarten informieren über Bahnverlauf und Platzregeln. Genaue Infos zu jedem Loch liefern die Birdiebooks – es gibt sogar eines für die 9-Löcher-Anlage. Dort ist auch die Lage der sieben Blitzschutzhütten verzeichnet. Vom Pro-Shop sind es nur wenige Schritte zu verschiedenen Übungsbereichen und der von zwei Seiten zu bespielenden Driving Range sowie zum jeweils ersten Abschlag.
Frostige Erinnerung
Der Februar ist nicht gerade die beste Zeit, um einen fremden Golfplatz kennenzulernen. Immerhin, dachte ich, wird nicht viel los sein. Falsch gedacht, der Parkplatz gut belegt, zwei Grüppchen auf Bahn 1, reichlich andere Spieler:innen in Sichtweite. Es ist kurz vor 11 Uhr und vier junge Männer hinterlassen bereits die ersten Spuren auf dem bereiften 18. Grün. Keine Buggys, keine Trolleys – dann wird eben getragen! Auch die neun Löcher sind belebt, hier golfen vermehrt Paare und Einzelspieler:innen. Auf der Driving Range zwei Trainer mit Ratsuchenden, auf dem Puttinggrün eine warm verpackte Damenclique samt Thermoskannen.
Beste Bedingungen
Der blaue Himmel, die Sonne, die trockene Kälte bilden den perfekten Background für eine tolle Golfrunde. Laufen und Tragen pumpt Wärme bis in die Fingerspitzen. Das Besondere: Zur Schonung des Platzes wird von mitgeführten kleinen Abschlagmatten und auf vorgelagerte (manchmal trotzdem knapp hinter Bunkern oder Teichen positionierte) Wintergrüns gespielt. Selbst wenn wir uns jetzt erst mal wieder nach höheren Temperaturen sehnen, den Duvenhof sollten wir uns unbedingt auch für die nächste schöne Kälteperiode vormerken.
Kein Stau in Willich
„Duvenhof – das Paradies für Golfer“: Die auch heute noch genutzte Ergänzung geht zurück auf Hans Koen, den Initiator der Golfanlage. Der ärgerte sich, dass er zu Zeiten seltener Spielmöglichkeiten zum Golfen bis an die niederländische Grenze fahren musste. Und es störte ihn, dass der Sport damals nur einem eingeschränkten Personenkreis offenstand. Mit dem Course nahe seiner Heimat hat er sein „Paradies für [alle] Golfer“ erschaffen.
Gute Lage
„Willich“, da fällt vielen Autofahrenden sofort „Schiefbahn“ und die früher häufig kombinierte Nennung in den Verkehrsmeldungen ein, denn der Abschnitt zwischen zwei Autobahnkreuzen war lange Zeit wegen seiner Staus berüchtigt. Das ist weitgehend Geschichte, geblieben ist die gute Erreichbarkeit von Stadt und Golfplatz im Viereck zwischen A44, A52 und A57.
Gute Organisation
Ein Blick auf die Website klärt die meisten Fragen und lässt Vorfreude aufkommen, denn du kannst schon vorab alle 27 Bahnen per Grafik und Überflug auf dich wirken lassen. Um Staus auf dem Abschlag zu vermeiden, wird für beide Plätze eine Startzeit benötigt. Das erledigst du online (PC-Caddie) oder telefonisch. Ein Tipp von Geschäftsführer Michael Kerkhoff: Auch wenn online zu gefragten Terminen (zum Beispiel am Wochenende) keine Zeitfenster mehr offen sind, findet sich eventuell bei telefonischer Anfrage im Sekretariat noch ein Plätzchen.
Herzlich willkommen
Empfang und Pro-Shop liegen links an der Gastronomie vorbei etwas versteckt an der Rückseite der Driving Range. Die dort erhältlichen Scorekarten informieren über Bahnverlauf und Platzregeln. Genaue Infos zu jedem Loch liefern die Birdiebooks – es gibt sogar eines für die 9-Löcher-Anlage. Dort ist auch die Lage der sieben Blitzschutzhütten verzeichnet. Vom Pro-Shop sind es nur wenige Schritte zu verschiedenen Übungsbereichen und der von zwei Seiten zu bespielenden Driving Range sowie zum jeweils ersten Abschlag.
Frostige Erinnerung
Der Februar ist nicht gerade die beste Zeit, um einen fremden Golfplatz kennenzulernen. Immerhin, dachte ich, wird nicht viel los sein. Falsch gedacht, der Parkplatz gut belegt, zwei Grüppchen auf Bahn 1, reichlich andere Spieler:innen in Sichtweite. Es ist kurz vor 11 Uhr und vier junge Männer hinterlassen bereits die ersten Spuren auf dem bereiften 18. Grün. Keine Buggys, keine Trolleys – dann wird eben getragen! Auch die neun Löcher sind belebt, hier golfen vermehrt Paare und Einzelspieler:innen. Auf der Driving Range zwei Trainer mit Ratsuchenden, auf dem Puttinggrün eine warm verpackte Damenclique samt Thermoskannen.
Beste Bedingungen
Der blaue Himmel, die Sonne, die trockene Kälte bilden den perfekten Background für eine tolle Golfrunde. Laufen und Tragen pumpt Wärme bis in die Fingerspitzen. Das Besondere: Zur Schonung des Platzes wird von mitgeführten kleinen Abschlagmatten und auf vorgelagerte (manchmal trotzdem knapp hinter Bunkern oder Teichen positionierte) Wintergrüns gespielt. Selbst wenn wir uns jetzt erst mal wieder nach höheren Temperaturen sehnen, den Duvenhof sollten wir uns unbedingt auch für die nächste schöne Kälteperiode vormerken.

Duvenhof im Winterdress
Bild: Monica Deniers

Viel Betrieb
Bild: Monica Deniers

Laaange unterwegs
Bild: Monica Deniers
Ersehntes Ziel: das 18. Loch
Bild: Monica Deniers

Bei Mensch und Tier beliebt
Bild: Monica Deniers

Hier geht's lang
Bild: Monica Deniers

Voerher aber noch zum Greenfee-Kasten
Bild: Monica Deniers

Trotz Frost Greenkeeping im Einsatz
Bild: Monica Deniers

Zu früh geknospt
Bild: Monica Deniers

Da war schon wer
Bild: Monica Deniers

"Meine" Wiese
Bild: Monica Deniers

... und unser Inselgrün
Bild: Monica Deniers

Aufgepasst
Bild: Monica Deniers

Wasser? Nah!
Bild: Monica Deniers

Putting Grün reiffrei
Bild: Monica Deniers

Die Wintermatten nicht
Bild: Monica Deniers

Ambitionierte Längen
Bild: Monica Deniers

Zu jeder Jahreszeit schön
Bild: Netzwerk Golf Cup

Einladend
Bild: Monica Deniers

Das nächste Mal dann ohne Frost
Bild: Golfanlage Duvenhof
Der Neuner
Dies ist kein Kurzplatz. Par 62 (3810 Meter, gelb) bzw. 60 (3318 Meter, rot), mit Bahnlängen zwischen 83 und 352/317 Metern. Auf dem Areal wird handicapwirksam gespielt. Golfer:innen ab HCPI 54 können es also just for fun nutzen, eine RPR-Runde anmelden oder an Wettspielen der drei zwischen April und Oktober laufenden offenen Turnierserien teilnehmen. Der Course hat alles, was einen Golfplatz ausmacht: Wasser, Bunker, Hanglagen, Doglegs. Die Grüns sind mit dem gleichen Spezialgras bestückt wie der benachbarte Meisterschaftsplatz. Bemerkenswert: Auf der Website werden die einzelnen Löcher zusammen mit einem Pro-Tipp präsentiert. Jedoch anders als sonst üblich sind diese Ratschläge speziell für High-Handicaper formuliert. Von April bis Juni 2025 können VcG-Mitglieder hier ein besonderes Greenfee-Angebot nutzen.
Der Meisterschaftsplatz
Der Course ist flach und gut zu laufen. Nichtsdestotrotz sind die Fairways onduliert und fallen in unerwartete Richtungen ab. Den Ball in eine gut spielbare Position zu bringen, verlangt also einiges an Platzkenntnis. Das Gelände ist kompakt, die Wege vom Grün zum Abschlag schon kurz. Geschickt gepflanzte Busch- und Baumgruppen schützen die teilweise dicht nebeneinanderliegenden Löcher so gut, dass man sich selbst bei starker Frequentierung ohne Ablenkung auf sein Spiel konzentrieren kann. Aber der Bewuchs macht die Fairways, darunter einige geschlängelte oder abgeknickte Layouts, oft eng oder zumindest stellenweise schmal. Dazu kommen ausgedehnte Wasserflächen. Die entsprechenden Penalty Areas beeinflussen das Spiel an fünf Löchern direkt und an weiteren sechs irgendwie begleitend.
18 anspruchsvolle Löcher
Das Course Handicap beschert Herren (Par 73, CR 73,5, Slope 133), besonders aber den Damen (Par 73, CR 75,5, Slope 138) erstaunlich viele zusätzliche Vorgabenschläge. Und die braucht man auch. Zum Beispiel Bahn 1: „Zwei Brücken“, Par 4, HCP 1. Nicht die Länge macht das Loch so schwierig, sondern die Topografie. Rechts zieht sich Wasser bis kurz vor das Grün, zwei Gräben (mit zwei Brücken) queren das schmale Fairway, welches sich in Drivelänge zusätzlich verengt. Ist der erste Schlag zu kurz, rückt nicht nur das bunkerbewehrte Grün in unerreichbare Ferne, die Vermeidung der zweiten PA erfordert dringend taktische Rafinesse. Sicherheit oder Risiko, diese Frage wird sich noch öfter stellen.
Herausfordernd
Die 6: „Waterloo“, Par 3, HCP 5. Das Layout kannst du dir somit leicht vorstellen. Zum Trost sind auf der das Grün beherbergenden Insel gleich zwei Dropzonen markiert. Auf dem 12. Abschlag: Kann man von hier das Grün angreifen? „Einige Ligaspieler versuchen es“, sagt Michael Kerkhoff, „mit wechselhaftem Erfolg“. Sollen wir da eher abraten? Der Geschäftsführer schmunzelt: „No risk, no fun.“ Na dann.
Das letzte Loch
Und die letzte Chance, deinen Ball kurz vor dem Grün in einem hübschen Teich zu versenken. Aber direkt hinter der Fahne lockt schon die Gastronomie samt Terrasse, da kann dann der Verlust beklagt oder der Triumph gefeiert werden. Während der Woche (ausgenommen Feiertage) können Gäste ab HCPI -45 auf dem 18-Löcher-Platz spielen. Am Wochenende und an Feiertagen ist ein HCPI von 36 erforderlich. Der Platz ist auch bezwingbar, denn mit mehr verfügbaren Schlägen erschließen sich diverse Ausweichmöglichkeiten. Er bleibt jedoch schwierig und erfordert gegebenenfalls einen erweiterten Ballvorrat und eine gewisse Frustrationstoleranz. Auch dieser Course ist für VcG-Mitglieder von April bis Juni dank eines Greenfee-Specials besonders verlockend.
Gepflegter Abschluss
Das Conrad’s im Duvenhof (ab 12 Uhr, Montag, im Winter auch Dienstag, geschlossen) punktet nicht nur mit einer exzellenten Kaffeeauswahl und aufmerksamem Service. Die Speisekarte macht mit überraschenden Gerichten Lust aufs Ausprobieren. Gute Idee für den Snack nach der Runde: Viele Angebote gibt es zusätzlich in kleinen Portionen.
Gekommen, um zu bleiben?
Für den Pfad zum Golfglück hat der Duvenhof fünf passgenaue Etappen entwickelt. Absolute Neulinge können an den Schnuppertagen ohne Vorkenntnisse und ohne Stress erste Erfahrungen sammeln. Bei Interesse steht der Übungsbereich mit oder ohne Trainerstunden zur Verfügung, Ziel ist die ebenfalls vor Ort erzielbare Platzerlaubnis. Wer sich hier wohlfühlt, ordert zunächst gern die kostengünstige Spielberechtigung auf der 9-Löcher-Anlage. Sinkt der HCPI auf oder unter 45, ist der Weg frei auf den Meisterschaftsplatz, egal, ob als kleiner Seitensprung, bei Turnieren oder als Vollmitglied. Den Wechsel belohnen die Betreibenden übrigens mit einigen kleinen Nettigkeiten, dazu zählen auch die Vorteile von Premium Golf Niederrhein.
Besuch gern gesehen
Die seit 2015 auf dem Duvenhof ansässige Golf Academy Michael Baldringer verspricht mit ihrem „The Golf Academy Learning System“ einfache, verständliche und gesundheitsbezogene Anleitung. Innovativ ist der „Trainingsclub“ – ähnlich wie ein Fitnessclub, nur für den Golferfolg. Der Golfclub Duvenhof ist deutlich sportlich ausgerichtet, das zeigt schon die Vielzahl der dort beheimateten Mannschaften und das niedrige Durchschnittsalter der Mitglieder. Aber sowohl der Club als auch die Plätze freuen sich auf jede Art von Golfbesuch, egal, wie lange und wie erfolgreich du schon die Schläger schwingst.
Golfanlage Duvenhof/Golfclub Duvenhof
18 Löcher: 70,- Euro (80,- Euro WE)
9 Löcher: 30,- Euro (35,- Euro WE)
Rangefee: 0,- Euro
Bälle: 2,50 Euro/24 Stück
Dies ist kein Kurzplatz. Par 62 (3810 Meter, gelb) bzw. 60 (3318 Meter, rot), mit Bahnlängen zwischen 83 und 352/317 Metern. Auf dem Areal wird handicapwirksam gespielt. Golfer:innen ab HCPI 54 können es also just for fun nutzen, eine RPR-Runde anmelden oder an Wettspielen der drei zwischen April und Oktober laufenden offenen Turnierserien teilnehmen. Der Course hat alles, was einen Golfplatz ausmacht: Wasser, Bunker, Hanglagen, Doglegs. Die Grüns sind mit dem gleichen Spezialgras bestückt wie der benachbarte Meisterschaftsplatz. Bemerkenswert: Auf der Website werden die einzelnen Löcher zusammen mit einem Pro-Tipp präsentiert. Jedoch anders als sonst üblich sind diese Ratschläge speziell für High-Handicaper formuliert. Von April bis Juni 2025 können VcG-Mitglieder hier ein besonderes Greenfee-Angebot nutzen.
Der Meisterschaftsplatz
Der Course ist flach und gut zu laufen. Nichtsdestotrotz sind die Fairways onduliert und fallen in unerwartete Richtungen ab. Den Ball in eine gut spielbare Position zu bringen, verlangt also einiges an Platzkenntnis. Das Gelände ist kompakt, die Wege vom Grün zum Abschlag schon kurz. Geschickt gepflanzte Busch- und Baumgruppen schützen die teilweise dicht nebeneinanderliegenden Löcher so gut, dass man sich selbst bei starker Frequentierung ohne Ablenkung auf sein Spiel konzentrieren kann. Aber der Bewuchs macht die Fairways, darunter einige geschlängelte oder abgeknickte Layouts, oft eng oder zumindest stellenweise schmal. Dazu kommen ausgedehnte Wasserflächen. Die entsprechenden Penalty Areas beeinflussen das Spiel an fünf Löchern direkt und an weiteren sechs irgendwie begleitend.
18 anspruchsvolle Löcher
Das Course Handicap beschert Herren (Par 73, CR 73,5, Slope 133), besonders aber den Damen (Par 73, CR 75,5, Slope 138) erstaunlich viele zusätzliche Vorgabenschläge. Und die braucht man auch. Zum Beispiel Bahn 1: „Zwei Brücken“, Par 4, HCP 1. Nicht die Länge macht das Loch so schwierig, sondern die Topografie. Rechts zieht sich Wasser bis kurz vor das Grün, zwei Gräben (mit zwei Brücken) queren das schmale Fairway, welches sich in Drivelänge zusätzlich verengt. Ist der erste Schlag zu kurz, rückt nicht nur das bunkerbewehrte Grün in unerreichbare Ferne, die Vermeidung der zweiten PA erfordert dringend taktische Rafinesse. Sicherheit oder Risiko, diese Frage wird sich noch öfter stellen.
Herausfordernd
Die 6: „Waterloo“, Par 3, HCP 5. Das Layout kannst du dir somit leicht vorstellen. Zum Trost sind auf der das Grün beherbergenden Insel gleich zwei Dropzonen markiert. Auf dem 12. Abschlag: Kann man von hier das Grün angreifen? „Einige Ligaspieler versuchen es“, sagt Michael Kerkhoff, „mit wechselhaftem Erfolg“. Sollen wir da eher abraten? Der Geschäftsführer schmunzelt: „No risk, no fun.“ Na dann.

Aus jeder Persepktive attraktiv (Foto: Golfanlage Duvenhof)
Das letzte Loch
Und die letzte Chance, deinen Ball kurz vor dem Grün in einem hübschen Teich zu versenken. Aber direkt hinter der Fahne lockt schon die Gastronomie samt Terrasse, da kann dann der Verlust beklagt oder der Triumph gefeiert werden. Während der Woche (ausgenommen Feiertage) können Gäste ab HCPI -45 auf dem 18-Löcher-Platz spielen. Am Wochenende und an Feiertagen ist ein HCPI von 36 erforderlich. Der Platz ist auch bezwingbar, denn mit mehr verfügbaren Schlägen erschließen sich diverse Ausweichmöglichkeiten. Er bleibt jedoch schwierig und erfordert gegebenenfalls einen erweiterten Ballvorrat und eine gewisse Frustrationstoleranz. Auch dieser Course ist für VcG-Mitglieder von April bis Juni dank eines Greenfee-Specials besonders verlockend.
Gepflegter Abschluss
Das Conrad’s im Duvenhof (ab 12 Uhr, Montag, im Winter auch Dienstag, geschlossen) punktet nicht nur mit einer exzellenten Kaffeeauswahl und aufmerksamem Service. Die Speisekarte macht mit überraschenden Gerichten Lust aufs Ausprobieren. Gute Idee für den Snack nach der Runde: Viele Angebote gibt es zusätzlich in kleinen Portionen.
Gekommen, um zu bleiben?
Für den Pfad zum Golfglück hat der Duvenhof fünf passgenaue Etappen entwickelt. Absolute Neulinge können an den Schnuppertagen ohne Vorkenntnisse und ohne Stress erste Erfahrungen sammeln. Bei Interesse steht der Übungsbereich mit oder ohne Trainerstunden zur Verfügung, Ziel ist die ebenfalls vor Ort erzielbare Platzerlaubnis. Wer sich hier wohlfühlt, ordert zunächst gern die kostengünstige Spielberechtigung auf der 9-Löcher-Anlage. Sinkt der HCPI auf oder unter 45, ist der Weg frei auf den Meisterschaftsplatz, egal, ob als kleiner Seitensprung, bei Turnieren oder als Vollmitglied. Den Wechsel belohnen die Betreibenden übrigens mit einigen kleinen Nettigkeiten, dazu zählen auch die Vorteile von Premium Golf Niederrhein.
Besuch gern gesehen
Die seit 2015 auf dem Duvenhof ansässige Golf Academy Michael Baldringer verspricht mit ihrem „The Golf Academy Learning System“ einfache, verständliche und gesundheitsbezogene Anleitung. Innovativ ist der „Trainingsclub“ – ähnlich wie ein Fitnessclub, nur für den Golferfolg. Der Golfclub Duvenhof ist deutlich sportlich ausgerichtet, das zeigt schon die Vielzahl der dort beheimateten Mannschaften und das niedrige Durchschnittsalter der Mitglieder. Aber sowohl der Club als auch die Plätze freuen sich auf jede Art von Golfbesuch, egal, wie lange und wie erfolgreich du schon die Schläger schwingst.
Golfanlage Duvenhof/Golfclub Duvenhof
18 Löcher: 70,- Euro (80,- Euro WE)
9 Löcher: 30,- Euro (35,- Euro WE)
Rangefee: 0,- Euro
Bälle: 2,50 Euro/24 Stück